(Achtung: Es gibt eine Verlosung!)

Heute wäre „Tante“ Margret Birkenfeld 100 Jahre alt geworden! Es gibt in Deutschland ganz sicher keine einzige christliche Mutter, die nicht schon einmal mit einem Lied von Tante Margret konfrontiert worden wäre. „Ja, Gott hat alle Kinder lieb“ ist wahrscheinlich eines der bekanntesten.
Margret Birkenfeld leitete jahrelang verschiedene Kinder- und Jugendchöre, allen voran den „Wetzlarer Kinderchor“. Mit ihm produzierte sie viele Schallplatten, Kassetten und CDs, für die sie unzählige neue Kinderlieder komponierte.
Manchmal stellt sich mir die Frage: Hat Margret Birkenfeld die Mütter im Hinterkopf gehabt, als sie einige ihrer Lieder und Hörspiele geschrieben hat? Man könnte es fast meinen. Leider kann ich sie nicht mehr fragen, da sie schon im Himmel ist.
Als Mutter kleiner Kinder kommt man oft nicht zu einem ausführlichen Bibelstudium, weil man rund um die Uhr beansprucht wird. Da steht manch eine vielleicht vor der Frage, wie sie sich unter diesen Umständen geistlich ernähren kann.
Eine große Hilfe kann es sein, die christlichen Hörspiele und Lieder unserer Kinder mit anzuhören. Gerade in den alten Hörspielen und Liedern von Margret Birkenfeld sind so viele Botschaften verborgen, die mir als Mutter auch immer viel zu sagen haben. An vier Beispielen möchte ich zeigen, wo das bei mir der Fall war oder noch ist.
Komm mit, komm mit, wir suchen einen Schatz
Als meine Kinder noch sehr klein waren, gingen wir regelmäßig in eine christliche Spielgruppe bei uns im Ort. Dort sangen wir manchmal das Lied „Komm mit, komm mit, wir suchen einen Schatz“. Anscheinend hat Tante Margret gewusst, dass ihre Kinderlieder auch von trostbedürftigen Mamas gesungen werden. Für die hat sie eine ganz besondere Strophe gedichtet. In der 4. Strophe heißt es nämlich:
Das Wort ist Gottes Kraft,
die alles in uns schafft,
hilft, tapfer durch den Tag zu geh’n,
den Kampf hier zu besteh’n.
Wenn wir diese Strophe sangen, war ich immer ganz gerührt, weil ich in der anstrengenden Baby- und Kleinkindphase manchmal gar nicht wusste, wie ich tapfer durch den Tag gehen sollte. Da war ich oft einfach nur müde und überfordert. Aber mir machte dieses Lied immer wieder bewusst, dass Gott sich auch um uns Mütter kümmert und uns die nötige Kraft für den Tag gibt.
Fischen verboten
Eine zeitlang haben wir öfter die Hörspiel-CD „Fischen verboten“ angehört. In dieser CD geht es um das Thema „Vergebung“. Sie ist für Kinder verständlich, aber auch für Erwachsene sehr ansprechend. Für mich war es wie eine Predigt und hatte mir viel zu sagen.
Besonders eindrücklich fand ich einen Vergleich, wo ein Kind fragt, wie man das hinbekommt, zu vergeben und zu vergessen. Ein Mann erklärt, dass es ist wie bei einem Pendel, das man einmal anstößt und dann hin- und herschwingen lässt. Mit jedem Mal schwingt es etwas kürzer und hört irgendwann ganz auf.
So ist es auch mit der Vergebung. Wenn man mit Gottes Hilfe eine Sache vergeben hat, dann denkt man immer seltener daran und irgendwann gar nicht mehr.
Lasst uns danken, statt zu klagen
In den passenden Situationen kommt mir oft dieses Lied in den Kopf. Wenn mir ein Mensch oder die Umstände quer kommen, wenn meine Kinder so richtig nerven, dann „sagt“ Tante Margret zu mir:
Wenn er uns Geduld will lehren, schenkt er die Gelegenheit, schickt uns Menschen, die uns stören. Sind wir dann zum Lob bereit?
Lasst uns danken, statt zu klagen, loben, wenn uns sinkt der Mut und wir werden es erfahren, dass Gott lauter Wunder tut.
Morgens hab ich viel zu denken
Dieses Lied stammt aus der CD „Und fröhlich geh ich durch den Tag“. In dem Lied geht es um die vielen Gedanken, die ein Kind morgens nach dem Aufwachen haben kann. Dem wird im Refrain dann immer entgegengehalten:
Das sind gute Gedanken, doch besser noch ist, wenn dein erster Gedanke heißt „Jesus Christ“.
Wie oft fällt mir dieser Vers ein, wenn ich morgens als erstes zum Smartphone greifen will statt zur Bibel oder schon über die aktuellen Probleme grüble, ohne sie mit Jesus besprochen zu haben.
Viel besser ist es doch, Jesus direkt alle meine Anliegen auszubreiten und mir aus seinem Wort Wegweisung für den Tag zu holen. Und daran erinnert mich dieses Lied regelmäßig.
Was mich nun interessieren würde: Welches Lied oder Hörspiel von Margret Birkenfeld spricht dich besonders an und warum?
Unter allen Kommentaren, die innerhalb der nächsten Woche (bis Samstag, 26. September 2026) geschrieben werden (hier oder in der Telegram-Gruppe) verlose ich ein Buch von Margret Birkenfeld. Entweder ihre Biografie „Lieder- und Lebensgeschichten“ oder das Kinderliederbuch „Ja, Gott hat alle Kinder lieb“.

Zum Urheberrecht für das Foto von Margret Birkenfeld: Urheber: Lothar Rühl, Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Margret_Birkenfeld.jpg
