Letztens kam mir plötzlich ein Lied in den Kopf, das ich von früher aus der Schule kannte, und ich fing es gleich an zu singen: „Qué Será, Será, whatever will be, will be“ – weiter wusste ich nicht. Meine Kinder fragten: „Mama, was singst du da?“ Da ich es eigentlich selber nicht genau wusste, schaute ich ins Internet und fand Folgendes heraus:
Die amerikanische Schauspielerin und Sängerin Doris Day sang dieses Lied in den fünfziger Jahren im Film „The Man Who Knew Too Much“. Es handelt davon, dass die Sängerin sich in der Kindheit und in der Jugendzeit fragte, was die Zukunft wohl bringen würde, und dass ihre Kinder das Gleiche jetzt auch wissen wollten. Die Antwort lautet übersetzt:
„Was sein wird, wird sein. Wir können nicht in die Zukunft schauen.“
Aha.
Stimmt ja eigentlich.
Ich dachte noch ein wenig darüber nach, aber irgendetwas fehlte mir in dem Lied. Natürlich können wir nicht in die Zukunft schauen. Wir wissen nicht, wie unser Leben weitergehen wird.
Doch ist das alles?
Haben wir nicht in Jesus die Hoffnung und das Wissen, dass er die Zukunft kennt, dass er einen Plan für unser Leben hat und dass er uns eine Wohnung im Himmel bereitet hat?
Ja, wir kennen unsere Zukunft und die unserer Kinder nicht, aber wir dürfen sie getrost dem anbefehlen, der uns liebt und der den Überblick über alles hat.
Dazu fiel mir das Lied ein „Weil Jesus lebt“ (aus dem Englischen „Because he lives“.) Da heißt es im Refrain: „Ja, weil ich weiß, er kennt die Zukunft, hat es doch Sinn zu leben, grade, weil er lebt.“
Bei uns fängt demnächst das neue Schuljahr an. Bei vielen anderen hat es schon längst angefangen. Lasst uns das neue Schuljahr in Gottes Hände legen und vertrauen, dass er auch da nur Gutes mit unseren Kindern vorhat.
