Eine Gruppe von Müttern wurde von einer verzweifelten Mutter um Rat gebeten. Sie hatte 4 kleine Kinder und wusste nicht mehr aus noch ein. Die Wäscheberge wuchsen ins unermessliche, die lebhaften Kinder forderten Kraft und Energie, das Baby wollte gestillt werden und auch der restliche Haushalt musste erledigt werden. Sie schrieb: „Ich bin inzwischen wirklich an einem Punkt angekommen, an dem ich nicht mehr weiß, wie ich das alles schaffen soll. Ich komme mit dem Haushalt nicht hinterher, mit den Dokumenten nicht und habe ständig das Gefühl, auch den Kindern nicht gerecht zu werden.“
Auf diesen Hilferuf gab es viele gute Ratschläge. Da sie direkt aus dem praktischen Alltag kamen, möchte ich sie all den Müttern weitergeben, die auch nicht mehr wissen, wie sie alles bewältigen sollen. Vielleicht ist für dich der eine oder andere Tipp dabei.
Ich habe die Ratschläge in mehrere Kategorien eingeteilt und werde auch die Mütter direkt zu Wort kommen lassen. Wenn du die einzelnen Begriffe anklickst, kommst du direkt zu dem jeweiligen Thema.
- Gemeinschaft mit Gott
- Gedanken fokussieren
- Selbstfürsorge
- Tricks für die Bewältigung des Alltags mit Kindern
- Haushaltstipps
- Hilfe von Anderen
Gemeinschaft mit Gott
Wichtig für eine gläubige Mutter ist als erstes immer die Verbindung mit Gott. Das ist sozusagen die Grundlage für alles andere. Hierzu zählt das Gebet, z. B. ein längeres Gebet am Morgen oder auch viele Stoßgebete über den Tag verteilt. Das Lesen von Gottes Wort zählt aber auch dazu, weil es uns geistliche Nahrung und Kraft für den Tag gibt. In einem Kinderlied von Margret Birkenfeld heißt es:
Das Wort ist Gottes Kraft,
die alles in uns schafft,
hilft, tapfer durch den Tag zu gehn,
den Kampf hier zu bestehn.
Wenn du phasenweise nicht zu einem tieferen Bibelstudium kommst, dann hänge dir doch einfach Verskarten ins Haus. Auch durch einzelne Bibelverse kann Gott zu dir reden.
Mir hat das sehr geholfen wenn ich in ein anderes Zimmer gegangen bin und gebetet habe. Da konnte ich wieder mit neuer Kraft ruhiger werden. Eine Schwester gab mir einen Tipp: Wenn es dir schwer geht, versuch es mal mit Danken. Danken schützt vor wanken, loben zieht nach oben.
Lina
Mir hat ein Gebet geholfen: „Herr, zeige mir, was wann dran ist.“ Das hat mir viel mehr Gelassenheit gegeben, wenn ich wieder mal unterbrechen musste und nicht weiterkam.
Jenny
(…) ein Stoßgebet zum Himmel schicken um Weisheit und Geduld oder um ein Kind, das mich total fertig macht.
Elvira
Mir hilft es ganz viel, mich dann mit guten Andachten zu wappnen und geistlich auszurichten, einen Podcast zur biblischen Erziehung anzuhören etc.
A.

Gedanken fokussieren
Richten wir unsere Gedanken auf die negativen Umstände oder auf Jesus? Hier kommen einige Tipps, wie und auf was man die Gedanken fokussieren kann.
Ich habe diese Ermutigungskarten über meiner Spüle hängen. Wenn gar nichts geht oder mich nur Selbstmitleid befallen will, dann bete ich die Gebete unter den Karten einfach mehrmals hintereinander, um diese schlechten Gedanken nicht in den Kopf zu lassen.
A.
Mir hilft es in dem ganzen Trubel und wenn ich ganz niedergeschlagen bin immer, zu singen. Habe auf meinem Rezeptbuchständer oft ein Liederbuch stehen und singe dann einfach, oft geht es mir danach besser.
Olli
Versuche Gott im Alltag zu entdecken. Das ist ein großartiger Dienst, den du gerade leistest. Auch wenn es sich im Moment nicht so anfühlt. Du erziehst Männer und Frauen Gottes für das Himmelreich.
Tagsüber Lieder singen und die den Kindern beibringen, das vertreibt auch trübe Gedanken.
Adi
Ich finde, danken hilft enorm, wenn mir alles über den Kopf wächst. Dann stehe ich in meiner überfüllten Küche mit streitenden Kindern und danke genau dafür. Und ich sag mir immer: „Mein Alltag ist ihre Kindheit.“ Sie sollen mich auch nicht nur mit putzen in Erinnerung haben. Und schau mir ihre süßen Gesichter an und denke mir, irgendwann streitet keiner mehr und alles ist sauber und ich vielleicht einsam.
A.
Es gibt immer ein Licht am Ende des Tunnels, auch wenn wir das Licht im Moment nicht sehen.
Olga
Gott selbst hat mich durchgetragen.
Annette
Denke daran der liebe Gott ist auch hier bei dir. Er geht jetzt nicht nur neben dir, sondern trägt dich auf seinem Arm.
Lina
Und wenn man zurück schaut, fragt man sich, wie hat man das geschafft, ohne komplett kaputt daran zu gehen? Da muss ich dann immer an das Gedicht „Spuren im Sand“ denken. Das sind die Zeiten, wo Gott uns auf seinen Armen durchträgt…
Maria
Vergleich dich nicht mit denen, die schon ältere Kinder haben und anders walten und schalten können – oder Hilfe bekommen.
A.
Manchmal finde ich auch, dass man aus einem Hörbuch mehr mitnehmen kann als wenn man die Bücher liest.
Regina
Selbstfürsorge

Ich bin nicht dafür, dass wir uns die ganze Zeit nur um uns und unser Wohlbefinden drehen. Muttersein bedeutet Opfer bringen. Es bringt auch nichts, wenn wir ständig überlegen, wann wir endlich das nächste Mal wieder vor dem Haushalt oder den Kindern flüchten können. Aber ein bisschen müssen wir uns auch um uns selbst kümmern, damit wir die nötige körperliche Kraft für den Alltag haben.
Mir war immer sehr wichtig, rechtzeitig ins Bett zu gehen, egal wie es gerade aussieht. Wenn ich länger als 22 Uhr wach blieb, war ich am nächsten Tag nicht zu gebrauchen. Man braucht den gesunden Schlaf.
Aber ich habe auch immer drauf geachtet, dass ich gut mit Vitaminen und Nährstoffen versorgt bin, damit ich überhaupt Kraft dazu habe.
Adi
Vitamin D und Ferritin waren bei mir auch ziemlich „im Keller“, es lohnt sich wirklich da drauf zu schauen.
Jenny
Ich diene sehr sehr gerne, vor allem in einer kleinen Gemeinde, wo jeder gebraucht wird, aber manchmal muss man auch eine Pause machen oder auch nein sagen können. Vielleicht sogar der Mann, wenn er zu viele Dienste hat. Gott möchte, dass wir dienen, aber er möchte nicht, dass wir oder die Familie daran kaputt gehen. Und es kommen wieder Zeiten, wo es einem besser geht und man wieder mehr in der Gemeinde dienen kann.
Anita
In den nächsten Tipps geht es um eine Auszeit. Wenn du die Möglichkeit dazu hast, dann nutze sie. Wenn nicht, dann bringt dich Gott auf andere Weise durch.
Nehmt euch Zeit für euch (täglich eine kurze Zeit durchschnaufen) und regelmäßig, um mit eurem Partner allein zu sein.
Ina
Was mir auch immer wieder frische Kraft gegeben hat, war, wenn ich einfach mal von zu Hause weggehe. Mich mit einer guten Freundin treffe, meine Schwester besuche, zu einem Schwesterngeburtstag oder Babyparty. Jetzt momentan sind es die Gebetskreise einmal wöchentlich. Dann kommt man so frisch und mit neuem Mut wieder heim. Mein Mann hat in der Zeit die Kinder betreut.
Adi
Mir hat es mal geholfen einfach für paar Stunden im Wald alleine spazieren zu gehen.
Dina
Tricks für die Bewältigung des Alltags mit den Kindern


Wir haben nach dem Mittagessen immer eine Mittagsruhe. Da müssen die Kinder sich ruhig selbst beschäftigen: Tiptoi Bücher schauen, malen, puzzeln …
Dina
Wenn es mir so ging, habe ich oft meiner Nachbarin geschrieben (sie ist aus unserer Gemeinde und hatte Kinder im gleichen Alter), wir haben die Kinder eingepackt und waren draußen – manchmal stundenlang, haben Picknicks gemacht (einfach Trinkpäckchen und ein paar Kekse – also ohne große Vorbereitung), auf Spielplätzen oder den Fahrradweg entlang.
Wenn die Kinder das Spielzimmer aufräumen sollten, habe ich die ersten Male mitgeholfen, nachher haben sie das dann alleine gemacht. Aber mein Trick dabei war, dass ich ein Zeitraffervideo dabei gemacht habe. Das haben wir uns danach gemeinsam angeschaut. Sie fanden es dann witzig, wie sie da durchs Zimmer „flitzen“ und aufräumen.
In der oberen Etage hatte ich immer ein Reisebett stehen, seltenes Spielzeug war da drin und da habe ich die Kleinen reingesetzt, damit sie mir in der Zeit nichts anderes auf den Kopf stellen.
Adina
Sie mussten nach dem Essen ihre Teller selber abräumen, abends alle Spielsachen aus dem Wohn-Essbereich zusammen ins Spielzimmer räumen. Es sind Kleinigkeiten, aber so hatte ich die Kinder unter „Kontrolle“ und sie konnten nicht so viel anstellen.
Kleine Routinen haben mir auch geholfen. Irgendwann wussten die Kinder, jetzt macht Mama kurz die Spülmaschine voll und dann geht es weiter.
Annette
Oder aber auch alles liegen und stehen gelassen habe und kurz mit den Kindern draußen einem Spaziergang gemacht habe.
Lina
Oder ich setze mich ans Klavier oder mache Kinderlieder an, dann können die Kinder auch mitsingen.
Olli
Das Aussortieren oder Ausmisten von Spielzeugen bringt sehr viel, finde ich. Manchmal ist weniger mehr.
Monika
Beim Ausmisten bewährt es sich, Schublade für Schublade oder Schrank für Schrank zu machen. Das kriegt man noch eher in die kurzen Zeitfenster gequetscht als wenn man ein komplettes Zimmer ausmisten will.
A.
Vielleicht kannst du auch schon kleine Dienste verteilen und wer die Sache erledigt hat, bekommt einen Stein oder eine Murmel in ein Glas. Und wenn das Glas voll ist, wird mit demjenigen Kind was Schönes gemacht oder es gibt was Besonderes, das animiert, auch zu helfen.
Katharina
Genießt die Zeit mit euren Kindern, seht ihnen beim Wachsen zu und weist sie an, was nicht heißt, dass ihr die Alleinunterhalter oder Clowns eurer Kinder seid.
Ina
Beim Wäschefalten haben wir manchmal so ein Spiel gespielt, dass das Kind unter dem Wäscheberg vergraben wurde und dann Stück für Stück befreit wurde. Oder die Kinder haben sich in die leeren Wäschekörbe gesetzt und damit hin- und hergewippt.
Eine zeitlang hatte ich auch einen wäschefreien Tag pro Woche. An diesem Tag habe ich bewusst keine Wäsche gemacht. Das wirkte entlastend für den Kopf.
Henni
Ja, es ist super kräftezehrend, wenn Kinder sich den lieben langen Tag nur streiten, aber denkt man daran dass jeder Streit die Möglichkeit gibt, an der Sache zu arbeiten, nimmt es auch wiederum den Druck weg, dass es von vornherein Erfolg haben muss. Denn es wird wohl noch 1000000 mal vorkommen dass sich die Kinder streiten werden, aber steter Tropfen höhlt den Stein. Vielleicht sollte man einfach aufhören zu denken: „Wann lernt er es endlich?“, sondern viel mehr: „Herr, danke für die Möglichkeit, dass ich ihn hier und jetzt unterweisen darf, jedes Mal ein Stückchen, und wenn ich versage, so gibt es trotzdem noch 748933 Male, an denen ich die Möglichkeit habe, die Situation besser zu regeln mit Gottes Hilfe. So lerne ich und das Kind – und beide wachsen.
A.
Haushaltstipps


Ich musste lernen, dass es mit kleinen Kindern, zumindest bei mir, nicht perfekt aussieht.
Annette
Mit jedem weiteren Kind, musste ich lernen, meine Prioritäten anders zu setzen. Das Leben hat mich gelehrt, Kinder und ein perfekter Haushalt, das funktioniert einfach nicht.
Jutta
Aufgeräumt habe ich einfach Zimmer für Zimmer.
Adina
Mach dich nicht verrückt, wenn es bei dir zu Hause nicht aussieht wie im Museum. Man hat die Kinder nur einmal und sollte sie genießen. Der Haushalt läuft einem nicht davon, die Kinder aber schon.
Adi
Hast du einen Saugroboter? Ich finde das macht so viel aus, wenn zumindest der Boden sauber ist.
Lidija
Was mir persönlich wirklich sehr hilft, ist Pläne zu machen. Ich habe ein Jahreskalenderbuch, wo ich dann meine Aufgaben versuche in der Woche aufzuteilen, Termine einzutragen, und verschiedenes andere. – Also mir bringt dieses Aufschreiben viel mehr Ruhe in den Alltag.
Monika
Was ich jetzt bereue, ist, dass ich mich zu viel mit der Wäsche beschäftigt habe. Fast alles gebügelt und sich damit Stunden aufgehalten. Jetzt mache ich es anders. Ich wasche meine Wäsche und packe sie für 30 Minuten in den Trockner, dann aber sofort ausschütteteln und aufhängen. Kleider, Hemden und Röcke auf den Bügel und das andere einfach breit aufhängen. Somit braucht man fast nichts bügeln. Ich würde dir raten, dir dann wirklich auch Zeit zu nehmen, wenn die Wäsche trocken ist, sofort richtig zu falten und in die Schränke zu verteilen. Dann staut sich erst gar kein Berg an Wäsche an.
Vielleicht schaffst du es auch, weniger Schmutzwäsche zu produzieren, d.h. den Kindern Lätzchen anziehen, nach dem Essen sofort die Hände zu waschen, eine Schürze zu tragen, um einfach die Kleidung zu schützen. Und die schicken Kleider sofort auszuziehen, wenn man wieder zu Hause ist. Bekleidung wählen, die Pflegeleicht und bügelfrei ist.
Wenn du nicht immer den Staub auf den Schränken sehen möchtest, dann leg doch gehäkelte Deckchen drauf, die kannst du dann nach einigen Wochen draußen ausschütteln und man sieht den Staub nicht sofort.
Vielleicht habt ihr ein Zimmer, wo die Spielsachen alle auch mal rumliegen dürfen und nicht immer gleich aufgeräumt werden, weil sie stören.
Katharina
Erstellt euch einen Putzplan, damit man nicht immer und ständig putzen muss, sondern den Haushalt an den Alltag anpasst und nicht anders herum.
Ina
In den schwierigen Zeiten habe ich mich bemüht, dass ich wenigstens ein Zimmer ordentlich halten konnte, wo die Kinder nicht reindurften. Das war dann sozusagen die Oase in der Wohnung. In unserem Fall war es das Schlafzimmer.
Henni
Hilfe von Anderen
Wenn du Hilfe von außen bekommen kannst, dann sei nicht zu stolz, sie anzunehmen. Wenn du aber sagst: „Ich würde ja gerne Hilfe annehmen, aber es ist niemand da!“, dann lege es Gott hin und vielleicht können dir die anderen Tipps in diesem Fall weiterhelfen.
Mir hat das sehr geholfen wenn ich zwischendurch kurz mit einer Freundin telefoniert habe, mich ausgesprochen habe.
Lina
Nehmt euch Hilfe – und wenn ihr keine bekommen könnt, dann seid klug und dirigiert euren Haushalt unter Gebet und Geduld.
Ina
Ich finde es auch wichtig für sich einzustehen und zu sagen, dass man momentan überfordert/ überlastet ist. Falls möglich, Hilfe bei der Familie holen.
Dina
Wenn du dir irgendwie Hilfe holen kannst, würde ich das tun. Auch wenn es nur einmal die Woche ist. Es hilft ungemein. Momentan hilft eine Bekannte bei mir, weil ich schwanger bin. Also, wenn es irgendwie geht, versuch Hilfe anzunehmen, so unangenehm oder peinlich einem es auch manchmal ist.
Tanja
In ganz schweren Zeiten, ging eine kurze Nachricht mit der Bitte um Gebet an eine Freundin. Wir kamen kurz in Austausch und weiter ging es mit etwas mehr Kraft.
Annette
Was den Haushalt angeht: den habe ich damals, als ich nur kleine Kinder hatte, nur zusammen mit meinem Mann gemeistert.
Adi
Vielleicht gibt es ja bei euch in der Gemeinde Teenies oder Jugendliche, die evtl. einfach mal für paar Stunden eure Kinder abnehmen könnten und vielleicht auf einen Spielplatz gehen könnten oder so?
Jutta

Es gibt bestimmt so viele Tipps wie es Mamas auf dieser Welt gibt. Wenn du zu diesem Thema auch noch etwas loswerden möchtest, dann lass gerne einen Kommentar da!

Was mir immer noch am meisten beim Aufräumen hilft ist: mit meinen Schwestern oder Besten Freundin zu telefonieren. Dann geht Haushalt ganz allein. Ich erledigen Sachen, die ich sonst nicht so gründlich mache und wundere mich im Nachhinein „Huch, die Küche glänzt aber mal wieder😍“.
Abends die Sachen für morgens vorbereiten und darauf achten, dass abends alles was unter 2 Min. Dauert aufzuräumen. Z.b. im Wohnzimmer alle Decken zsmlegen und Kissen aufschlagen. Frühstück vorbereiten (z.b. Tisch schonmal vordecken) die Hotspots wegräumen. Einfach mal anfangen und schauen was in einer Woche alles passiert. Es gibt einen Spruch: „Mach es gleich, dann ist es leicht!!“ Beende deine Aufgabe bevor du eine neue anfängst. (Kennen wir doch alle, wir gehen in die Küche und wollen das Geschirr in die Spülmaschine einräumen, die Spüli ist nicht ganz voll also gehen wir ins Esszimmer um dort das Geschirr zu holen, dann sehen wir im Wohnzimmer liegen Klamotten von gestern und heben die auf, um Sie in die Wäsche zu bringen, dann kommen wir ins Bad und sehen das Waschbecken ist ganz von Zahnpasta verschmiert, außerdem steht ein Becher aus der Küche, der mal wieder gewaschen werden muss, also gehen wir damit in die Küche und der Kreislauf beginnt von vorne).
Für unseren jüngste Maus haben wir zu Weihnachten Stifte für die Fenster bekommen und ich dachte im ersten Moment:“ Ohweh, Mutti wird wieder was dagegen haben usw“ aber dann dachte ich NÖ, wenn die Kinder mal Unfug anstellen wollen, lasse ich sie lieber die Fenster bemalen, als das sie was tun was sie nicht dürfen. Es sind schon sehr schöne Kunstwerke entstanden. Die so manche Flecken bedecken, also halb so wild für mich. Wenn ich die Fenster putzen sind sie meist nach 5 min. Wieder fleckig, von kleinen Patschehändchen. Ich will es nicht missen wollen, die Kinder werden irgendwann (und das viel zu schnell) groß, dann wird es leiser, kein Spielzeug wird mehr vom Zimmer ins Wohnzimmer getragen, keine Vorlesebücher werden mehr rumliegen und die kleinen Kunstwerke der Kinder an den Wänden werden irgendwann übermalt. Ich genieße die Kinder wirklich sehr, auch wenn alles seine Herausforderung hat, aber Gott wollte, dass ich mich um sie kümmere und er legt mir nur so viel auf wie ich tragen kann. Oft denke ich, ohman die Nachbarn fühlen sich sicher auch von uns gestört. Aber nein, die Nachbarn freuen sich, dass die Kinder so wohl erzogen sind (sie sehen meist nur die 5 Min ihres Lebens wo die Kids sich mal benehmen und das auch nicht immer), dennoch finden sie es total schön, so viele Kinder, alles geordnet (in unseren Augen ein Wunder weil wir oft auch kämpfen müssen, damit die Kinder z.b. Sonntags nicht zu laut sind, wenn wir zum Gottesdienst fahren wollen). Ein Segen für andere, da wo Gott uns hinstellt.
Viel Kraft, Liebe und Geduld mit allem was ihr zu bewältigen habt.
Liebe Grüße Monika (MomOf7)
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Liebe Monika,
vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar!
Viele sehr gute Tipps dabei!
Das mit dem Kreislauf kenne ich auch… eine richtige Kettenreaktion. 😅 Manchmal ist es gar nicht so leicht, sich auf eine Sache zu fokussieren.
Alles Gute und Gottes Segen dir mit deinen 7.😊
LG Henni
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Muttersein – welch eine große Ehre! Gleichzeitig ist es mit vielen Aufgaben und Herausforderungen verbunden. Die Aufgaben an sich wären oft gar nicht so schwer, wenn da nicht diese endlosen To-do-Listen wären.
Ich bin Mutter von neun Kindern im Alter zwischen 17 Jahren und 8 Monaten und kenne diese Tage nur zu gut – Tage, an denen einem alles über den Kopf wächst, man einfach nur müde ist und am liebsten weglaufen würde.
Was mir persönlich immer am meisten geholfen hat, war zu hören, dass es anderen Müttern genauso oder ähnlich geht – besonders den Müttern, bei denen nach außen hin alles perfekt aussieht. Das hat mir gezeigt, dass ich nicht allein bin.
Außerdem hat mir Dankbarkeit geholfen, gelassener zu werden und manche Umstände anzunehmen, wie sie sind. Ich habe bewusst an Menschen gedacht, die es noch viel schwerer haben als ich.
Eine Begebenheit aus meinem Leben fällt mir dabei immer wieder ein: Damals hatte ich drei kleine Kinder – vier Jahre, zwei Jahre und ein Baby. Wir waren gerade in unser neu gebautes Haus eingezogen, aber vieles war noch nicht fertig, unter anderem die Küche. Ein halbes Jahr lang hatte ich dort keinen Wasseranschluss. Wasser musste ich jedes Mal aus dem Badezimmer holen – zum Kochen, Spülen und für alles andere. Gerade mit kleinen Kindern stapelte sich das Geschirr oft, und die Unzufriedenheit war nie weit entfernt.
Irgendwann entschied ich mich bewusst, meine Sichtweise zu ändern. Ich sagte mir: „Sei dankbar – du musst das Wasser nicht draußen aus einem Brunnen holen.“ Diese Einstellung hat mir erstaunlich viel Frieden und Gelassenheit geschenkt.
Vielleicht ändern wir unsere Umstände nicht immer sofort. Aber manchmal verändert eine dankbare Haltung unseren Blick darauf – und das kann einen großen Unterschied machen.
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Liebe Nadja, du hast so recht! Wenn unsere innere Haltung von Dankbarkeit geprägt ist, dann macht das einen großen Unterschied. Danke für deinen netten Kommentar! LG Henni
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Sehr schöner Artikel, lieben Dank! Da steckt viel Arbeit und viel an Input drin. Möge er vielen zum Segen gereichen! Herzlichen Gruß, weiter so! 🌸🌸🌸
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Vielen Dank! Ohne die vielen Mamas würde es den gar nicht geben. LG😊
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