Es summt und duftet wieder in unserer Ölweide. Zeit also, endlich zu berichten, wie es mit meinem Ölweiden-Gelee geklappt hat.

In einem früheren Blogpost habe ich beschrieben, wie ich Marmelade aus den Früchten der Ölweide gekocht habe. Dabei habe ich angekündigt, dass ich auch gerne Gelee ausprobieren wollte.
Aus Zeitgründen fror ich die Beeren erst einmal ein. An einem warmen Sommertag stellte ich dann meinen Entsafter auf die Terrasse und füllte die gefrorenen Beeren ein. Es dauerte eine ganze Weile, bis ich ein Ergebnis sehen konnte. Nach dem Öffnen des Topfes fand ich eine milchige Flüssigkeit vor. Das irritierte mich ziemlich, doch ich beschloss, es zu ignorieren, und kochte den Saft mit Gelierzucker auf. Das fertige Gelee war dann wieder rot.
Ölweiden-Gelee schmeckt deutlich besser als Marmelade, da die herbe Schale nicht mit enthalten ist. Ich würde den Geschmack als leicht säuerlich beschreiben. Die Herstellung ist auch einfacher, da man nicht die vielen Kerne aus der Masse heraussortieren muss.
Falls also „unsere“ Bienen erfolgreich bei der Bestäubung sind und der Winter nicht zu kalt wird, können wir uns nächstes Jahr wieder über Gelee freuen.





Hier der Link zum ersten Post über die Marmelade.
Jelly from oleaster berries
The buzzing and fragrance have returned to our oleaster bush. So it’s high time I finally share how my oleaster jelly experiment turned out.

In an earlier blog post, I described how I made jam from oleaster berries. Back then, I mentioned that I wanted to try making jelly as well.
Due to time constraints, I froze the berries first. On a warm summer day, I set up my juicer on the terrace and loaded in the frozen fruit. It took quite a while before I saw any results. When I opened the pot, I was greeted by a milky liquid. That threw me off a bit, but I decided to ignore it and boiled the juice with gelling sugar. The finished jelly turned red again.
Oleaster jelly tastes noticeably better than jam, since the tart skin isn’t included. I’d describe the flavor as mildly tangy. It’s also easier to make, because you don’t have to pick out all those pesky seeds from the pulp.
So if “our” bees do a good job pollinating and the winter isn’t too harsh, we can look forward to another batch of jelly next year.






Ein Kommentar zu “Gelee kochen aus den Früchten der Ölweide”