Mein Weg mit Jesus

English translation below

Ich gebe zu, dass ich auf dieser Seite nicht viele persönliche Informationen preisgebe. Das liegt vor allem daran, dass es im World Wide Web nicht nur gute Menschen gibt. Heute kommt aber mal eine etwas persönlichere Geschichte.

Aufgewachsen bin ich in einem christlichen Elternhaus und wurde dadurch schon früh mit den biblischen Geschichten und allem, was zum christlichen Glauben dazugehört, konfrontiert.

Ich erinnere mich an einen Traum, den ich als sehr kleines Kind gehabt habe, wo ich geträumt habe, dass ich Jesus im Wald begegnet bin und er mir gezeigt hat, wie man die Hände faltet. Es war eine Situation, die ganz viel Geborgenheit ausgestrahlt hat und die in mir ganz viel Vertrauen zu Jesus erzeugt hat.

Als ich ca. 7 Jahre alt war, hörte ich sonntags in der Kinderstunde über die Bibelstelle, wo es heißt, dass Freude bei den Engeln im Himmel ist über einen Sünder der Buße tut. Es wurde uns gesagt, dass wir Jesus unser Herz schenken dürften. Abends im Bett betete ich für mich alleine und bat den Herrn Jesus, in mein Herz zu kommen. Ich sagte ihm, dass ich ihm gehören wolle. Dann dachte ich: „Und jetzt freuen sich die Engel im Himmel!“

So, sage ich euch, ist Freude vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.

Lukas 15,10

An eine Gebetserhörung erinnere ich mich noch, die ich ungefähr in dem Alter hatte. Und zwar lief ich alleine durch die Straßen unserer Stadt und plötzlich roch es nach Böllern. Ich hatte auch vorher ein paar Jungen gesehen, die diese wohl gezündet hatten. Mein Herz rutschte mir fast in die Hose vor Angst, aber ich bete zu Gott im Hilfe. Im nächsten Augenblick kam meine große Schwester um die Straßenecke, der ich von meiner großen Angst erzählte. Sie brachte mich dann sicher zu meinem Ziel. Mir war sofort klar, dass Gott hier mein Gebet erhört hatte und dass es kein Zufall war.

Da ich eine große Leseratte war, kamen mir viele christliche Kinderbücher in die Hände. Dort ging es immer mal wieder darum, dass Kinder sich zu Jesus bekehrt hatten und danach Frieden im Herzen gehabt hatten. Ich dachte: „Ich bin zwar bekehrt, aber Frieden habe ich nicht und so wirklich hat sich auch nichts geändert.“ Dies ging einige Jahre so, in denen ich mich zwar zu Jesus zugehörig fühlte und auch kein ganz schlimmes Leben führte, aber wo ich empfand, dass mir eben dieser Friede fehlte.

Mit 14 Jahren hatte ich einmal meine Mutter belogen. Sie kam jedoch dahinter und stellte mich zur Rede. Während wir zusammen auf dem Sofa saßen, fühlte ich plötzlich meine bisher begangenen Sünden ganz schwer auf mir lasten. Ich fing an zu weinen, weil ich so traurig darüber war. Meine Mutter ermutigte mich, sie beim Namen zu nennen und vor Gott zu bekennen. Das tat ich auch unter Tränen. Alle möglichen Dinge standen mir nach und nach vor Augen, die ich vor Gott ins Reine brachte. Am nächsten Tag ging ich zu meinem Lehrer und brachte eine Sache in Ordnung, wo ich ihm Unrecht getan hatte. Soweit ich mich erinnere, habe ich auch andere Leute um Entschuldigung gebeten.

Und das Beste an der ganzen Sache war, dass ich den lang vermissten Frieden im Herzen spürte! Ich war mir sicher, dass Jesus mir vergeben hatte und dass er die Strafe für meine Sünden auf sich genommen hatte.

Mit 17 Jahren ließ ich mich taufen, um meinen Glauben öffentlich zu bezeugen.

Bisher habe ich es noch keinen Tag bereut, diesen Schritt getan zu haben. Nach der Taufe ist das Leben in der Regel ja nicht zu Ende und das Glaubensleben geht weiter,… aber vielleicht gibt das mal einen weiteren Blogpost.

Er aber, der Herr des Friedens, gebe euch Frieden allezeit und auf alle Weise.

2. Thessalonicher 3, 16

My journey with Jesus

I admit that I don’t reveal much personal information on this site. This is mainly because not everyone on the World Wide Web has good intentions. But today, I’ll share a more personal story.

I grew up in a Christian home, and thus, I was introduced to biblical stories and Christian faith from an early age.

I remember a dream I had when I was a very young child. In the dream, I met Jesus in the forest, and he showed me how to fold my hands. It was a situation that radiated a lot of security and generated a lot of trust in Jesus within me.

When I was about 7 years old, I heard in Sunday school about the Bible passage that says there is joy in heaven over one sinner who repents. (Luke 15:16) We were told that we could give our hearts to Jesus. That evening, I prayed alone in my bed and asked the Lord Jesus to come into my heart. I told him that I wanted to belong to him. Then I thought: “And now the angels in heaven are rejoicing!”

I remember a prayer being answered when I was about that age. I was walking alone through the streets of our town, and suddenly there was the smell of fireworks. I had seen some boys earlier who had probably set them off. My heart nearly dropped out of my chest in fear, but I prayed to God for help. The next moment, my big sister came around the corner, and I told her about my great fear. She safely guided me to my destination. It was immediately clear to me that God had answered my prayer and that it was no coincidence.

Since I was an avid reader, many Christian children’s books came into my hands. They often dealt with children converting to Jesus and then having peace in their hearts. I thought: “I am converted, but I don’t have peace, and nothing has really changed.” This went on for several years, during which I felt I belonged to Jesus and did not live a evil life, but I felt that I lacked that peace.

At the age of 14, I once lied to my mother. However, she found out and confronted me. While we were sitting together on the sofa, I suddenly felt the weight of my past sins pressing heavily on me. I began to cry because I was so sad about it. My mother encouraged me to name them and confess them to God. I did so with tears. Various things came to mind one after the other, which I brought before God. The next day, I went to my teacher and made amends for something where I had wronged him. As far as I remember, I also apologized to other people.

The best part was that I felt the long-missing peace in my heart! I was sure that Jesus had forgiven me and that he had taken the punishment for my sins upon himself.

At 17, I was baptized to publicly testify to my faith.

I have never regretted taking this step to this day. After baptism, life usually doesn’t end, and the life of faith continues… but maybe that will be another blog post.

2 Thessalonians 3:16

Now the Lord of peace himself give you peace always by all means.

Veröffentlicht von happyhenni

Ich bin Christin, verheiratet und Mutter von 3 Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter.

3 Kommentare zu „Mein Weg mit Jesus

Hinterlasse eine Antwort zu happyhenni Antwort abbrechen

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..

Entdecke mehr von HappyHenni

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen