Kunterbuntes aus Kindermund (2)

English translation below

Ja, ich weiß: Kinder bringen viele Herausforderungen, Sorgen und Mühe mit sich. Aber sie bringen auch viel Freude. Dazu gehören für mich die lustigen oder netten Sprüche, die ich immer wieder zu hören bekomme. Heute setze ich eine Reihe über die Sprüche unserer Kinder fort. Vielleicht erfreuen sie dich genauso wie mich.

Die Namen sind nicht die richtigen Namen unserer Kinder, haben aber einen Bezug zu den Zweitnamen. Im heutigen Beitrag kommt nur unsere Tochter „Feli“ (3 Jahre) zu Wort, weil die beiden anderen noch nicht geboren waren oder noch nicht gut genug sprechen konnten.

Feli sagt beim Spaziergang: „Wir Frauen gehen hier entlang.“

Feli spielt Mose im Korb mit ihrer Puppe: „So, kleines Möschen, jetzt kommst du in dein Körbchen!“

Feli kriecht in ihr Papphäuschen. „Ich bin im Altenheim und ihr besucht mich.“ „Hallo, Oma Feli! Was machst du denn den ganzen Tag im Altenheim?“ „Ich schaue aus dem Fenster und warte auf meine Enkelkinder.“

Feli: „Mama, du bist eigentlich dünn. Du siehst nur so dick aus!“

Mama zu Feli: „Das finde ich gut, dass du deiner Schwester die Spielsachen gegeben hast!“ Darauf Feli: „Und ich find das wunderbar, dass du das Bad geputzt hast!“

Feli: „Die Zisi hat mich gekratzt.“ Umarmt ihre Schwester: „Ich hab dich trotzdem noch lieb. Ich mag dich!“

Feli sagt laut in der Spielgruppe: „Ich bin gespannt, wann die Mama noch ein Baby bekommt.“

Feli sagt laut: „Mama, die Frau hat so einen dicken Bauch. Da ist bestimmt ein Baby drin.“ Die Frau war aber sicher nicht schwanger und der Mama war es furchtbar peinlich.

Feli sitzt auf ihrer Puppe. „Ich muss hier noch auf der Lina rumbrüten.“

Feli klagt über Bauchweh. Mama: „Komm, ich geb dir mal ein Küsschen.“ Feli: „Davon wird es auch nicht besser!“

„Feli, was willst du auf deinem Brot essen?“ „Vollkommene Liebe.“

Feli: „Ein Pferd ist ein Vollfresser.“ „Was ist das denn?“ „Ein Vollfresser ist jemand, der vollgefressen ist. Ein Pferd ist doch so groß. Deswegen ist es ein Vollfresser.“

Beim Ins-Bett-Bringen möchte Feli unbedingt sofort in den Himmel, „weil es da so schön ist.“

Feli: Kaum will man was Leckeres essen, schon sind die Milchschnitten leer.

Papa will Feli knuddeln. Feli: „Du kannst jetzt mal weggehen. Ich will jetzt was anderes machen als du.“

Feli schaut mit dem Onkel eine Weltkarte an. Onkel: „Hier ist Brasilien.“ Feli: „Aaah! Brasilien! Da kommt doch das Brasilikum her.“

Feli kommt aus dem Kindergarten nach Hause. Sie flüstert mir ins Ohr: „Mama, heute ist einem Jungen was passiert. Ich will es gar nicht sagen.“ Sie flüstert ganz geheimnisvoll, als ob es ihr peinlich sei. „Ich hab es auch nicht richtig gesehen“. Sie druckst noch eine Weile herum. Mama: „Was denn nun?“ Feli: „Er hat sich die Zähne ausgeschlagen. Ich habe aber nicht gesehen, wie er hingefallen ist.“ Mama: „Hast du dann geweint?“ „Nein!“ „Sind dir die Tränen gekommen?“ „Ja – und ich wollte zu dir.“ „Ich war aber nicht da. Was hast du dann gemacht?“ „Ich hab mich selber getröstet.“

Am nächsten Tag erfahre ich von den Erzieherinnen, dass dem Jungen ein Wackelzahn herausgefallen ist.

Feli findet den Namen Natascha so schön. „Den will ich bis zu meinem Lebensende nicht mehr vergessen!“

Feli spielt, dass ihre Puppe der Herr Jesus als Kind ist. „Herrn Jeeeeesus! Es ist Zeit in den Kindergarten zu gehen!“

Feli: „Es wäre toller, wenn ich vier Nasenlöcher hätte. Da und da und da und da eins!“ „Was würdest du dann machen?“ „Viel popeln.“

Feli sagt zu ihren Erzieherinnen: „Das Lied hat meine Mama in ihrem Kindergarten in XY aber nicht gesungen.“

Hier findest du Teil 1 und Teil 3.

Funny quotes from our children

Yes, I know: Children bring many challenges, worries, and effort. But they also bring a lot of joy. For me, this includes the funny or nice sayings that I hear all the time. Today, I continue a series about the sayings of our children. Maybe they will delight you as much as they do me.

The names are not the real names of our children, but they have a reference to their middle names. In today’s post, only our daughter “Feli” (3 years old) will have her say, because the other two were not yet born or could not speak well enough.

During a walk Feli says: We women go this way.

Feli is playing Moses in the basket with her doll: „Come, little Mosy, now I tuck you in your little basket!“

Feli crawls into her cardboard house. “I’m in the nursing home and you’re visiting me.” “Hello, Grandma Feli! What do you do all day in the nursing home?” “I look out of the window and wait for my grandchildren.”

(Feli did not know anyone in a nursing home at that time.)

Feli: „Mama, you are actually thin. You just look fat.“

Mom to Feli: “I think it’s great that you gave your sister the toys!”

Feli: “And I think it’s wonderful that you cleaned the bathroom!”

Feli: “Zisi scratched me.” Hugs her sister: “I still love you. I like you!”

Feli says loudly in the playgroup: „I wonder when Mama will have another baby.“

Feli says loudly, “Mama, that woman has such a big belly. There must be a baby in there.” But the woman was definitely not pregnant, and Mama was terribly embarrassed.

Feli complains about a stomach ache. Mama: “Come here, I’ll give you a kiss.” Feli: “That won’t make it any better!”

„Feli, what would you like to eat on your sandwich?“ „Perfect love“.

While being put to bed, Feli insists on going to heaven immediately, „because it’s so beautiful there.“

Papa wants to cuddle Feli. Feli: “You can go away now. I want to do something else than you.“

Feli comes home from kindergarten. She whispers in my ear, “Mama, something happened to a boy today. I don’t even want to say it.” She whispers very mysteriously, as if she is embarrassed. “I didn’t really see it.” She hesitates for a while. Mom: “What happened?” Feli: “He knocked his teeth out. But I didn’t see how he fell.” Mom: “Did you cry then?” “No!” “Did you get tears in your eyes?” “Yes – and I wanted to come to you.” “But I wasn’t there. What did you do then?” “I comforted myself.”

The next day, I find out from the teachers that the boy had just lost a loose tooth.

Feli plays that her doll is Jesus as a child. „Lord Jeeesus! It’s time to go to kindergarten!“

Feli: “It would be cooler if I had four nostrils. One here, one here, one here, and one here!” “What would you do then?” “Pick my nose a lot.”

Veröffentlicht von happyhenni

Ich bin Christin, verheiratet und Mutter von 3 Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter.

6 Kommentare zu „Kunterbuntes aus Kindermund (2)

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